Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert über alles Wissenswerte zu Corona in 23 Sprachen. Die Angaben werden laufend aktualisiert.

Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/corona

Der Flyer mit mehrsprachigen Informationen über das Corona-Virus zum Herunterladen:

Regelmäßige Corona-Tests: 
Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen.
Alle Menschen in Deutschland können seit April 2021 mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen. Alle Unternehmen sind verpflichtet, allen Mitarbeitern, die nicht ausschliesslich zuhause arbeiten, zwei Testangebote pro Woche anzubieten.

Anbieter von Schnelltests im Kreis Wesel 

Mehrsprachige Broschüren (FAQ) zu Corona-Tests:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt Aufklärungsmerkblätter und die Anamnese-Fragebögen zur Corona-Schutzimpfung in mehr als 20 Sprachen heraus.

Es sind pro Sprache das Aufklärungsmerkblatt und der Anamnese-Fragebogen in einem Formular enthalten.

Die Informationen sind nach Impfstoffarten getrennt.

Informationen zu Impfungen mit BioNTech/Pfizer und Moderna

Informationen zu Impfungen mit AstraZeneca und Johnson & Johnson


 

NIEDERRHEIN-NACHRICHTEN, 28. April 2021

 

RHEINISCHE POST, 22. April 2021

 

Die Flüchtlingsunterkunft am Küvenkamp in Xanten (Symbolbild). Foto: Christoph Reichwein

Arbeitskreis Asyl in Xanten

Wegen der Corona-Pandemie kann der Arbeitskreis Asyl in Xanten zurzeit keine Deutschkurse anbieten. Ohne regelmäßiges Training litten aber die Sprachkompetenzen der Geflüchteten, warnen sie und wünschen sich von der Verwaltung mehr Flexibilität. 

Von Markus Werning

Der Arbeitskreis Asyl setzt sich dafür ein, dass Geflüchtete in Xanten besser über die anstehenden Corona-Schutzimpfungen und die Termine-Vergabe aufgeklärt werden. Dafür fehlten bisher Informationen in der Landessprache der Menschen, erklärten Wolfgang Schneider und Barbara Kleinpaß am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Die Stadt Duisburg zum Beispiel habe für Geflüchtete die Informationen im Internet in verschiedenen Sprachen aufbereitet. Sie wollten sich erkundigen, ob sie diese Texte auch in Xanten verwenden könnten, sagte Schneider. „Man muss das Rad ja nicht neu erfinden.“ Mit Informationen in der Landessprache sei es leichter, den Geflüchteten eine Terminvereinbarung zu ermöglichen und sie über den Ablauf sowie den Nutzen der Impfung aufzuklären.

Nach Angaben der Stadtverwaltung lebten im Januar 181 Flüchtlinge in Xanten. Das waren in etwa genauso viele wie zu Beginn der beiden vergangenen Jahre. Davor, also 2015, 2016, 2017 und 2018, waren es wegen der Flüchtlingskrise mehr gewesen, zwischen 441 und 256.

Der Arbeitskreis Asyl ist 1991 gegründet worden. Die Mitglieder unterstützen Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind und nun in Xanten leben. Sie arbeiten ehrenamtlich, organisieren unter anderem Sprachkurse und vermitteln Sprachpaten, um die Geflüchteten dabei zu unterstützen, Deutsch zu lernen und anzuwenden.

Wegen der Corona-Pandemie sei das zurzeit nicht möglich, berichtete Kleinpaß. Das Deutsch-Lernzentrum am Küvenkamp sei auf Anordnung der Stadt geschlossen worden. Sie wünsche sich in diesem Fall mehr Flexibilität durch die Verwaltung. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln müssten Einzelkurse möglich sein. Die Sprachpaten hätten sonst keine Möglichkeit, sich mit den Geflüchteten zu treffen, und diesen fehle dann eine Gelegenheit, die deutsche Sprache anzuwenden. „Sie haben keinen Raum, wo sie lernen können“, sagte Schneider. „Aber Training ist alles, um eine Fremdsprache zu lernen.“ Unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie hätten deshalb die Sprachkompetenzen gelitten. „Die Situation der Geflüchteten bereitet uns Sorge“, sagte Kleinpaß.

Der Arbeitskreis Asyl hoffe, dass er sie bald wieder mehr unterstützen könne, sagte Schneider. „Wir stehen bereit.“ Sie hätten einen festen Stamm von Ehrenamtlichen, würden sich aber auch über weitere Unterstützer freuen. „Der Bedarf ist nach wie vor groß“, sagte Kleinpaß. „Die Integration muss weiter gefördert werden.“
 

https://rp-online.de/nrw/staedte/xanten/xanten-pandemie-erschwert-fluechtlingen-das-deutsch-lernen_aid-57494117


 

 

Foto: Apotheker Maximilian Dyckmans  (Hirsch-Apotheke Xanten) übergibt FFP2-Masken an Barbara Kleinpaß und Dr. Wolfgang Schneider vom Arbeitskreis Asyl, Xanten.

Xanten. 750 FFP2-Masken werden vom Arbeitskreis Asyl mit Unterstützung des Xantener Apothekers Maximilian Dyckmans von der Hirsch-Apotheke an geflüchtete Menschen in diesen Tagen ausgegeben.

Die Abgabe erfolgt durch die Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie und der Caritas und über die Sprachpaten und geschieht unabhängig davon, welchen Aufenthaltsstatus die Flüchtlinge haben und wie lange sie schon in Xanten leben.

Erläuterungen mit Piktogrammen werden zur korrekten Nutzung helfen.

Die Aktion ist mit dem Sozialamt der Stadt Xanten abgestimmt, das ebenfalls FFP2-Masken vorrätig haben wird.


 

RHEINISCHE POST, 02. Dezember 2020

Kooperation schmückt Tannenbäume

Ein Stück Weihnachten vor Xantens Flüchtlingsheimen

 

Dank einer Kooperation der Caritas, Diakonie, AK Asyl und Stadt Xanten stehen auch vor Xantens Flüchtlingsheimen geschmückte Tannenbäume.
Foto: Armin Fischer (arfi )

Xanten. In einer gemeinsamen Aktion haben Mitglieder der Caritas, der Diakonie, des Arbeitskreises Asyl und der Stadt Xanten drei Weihnachtsbäume vor den Sammelunterkünften für Flüchtlinge geschmückt.

Der Bethlehem-Stern hängt bereits, nun schmücken die ehrenamtlichen Helfer der Caritas, der Diakonie und des Arbeitskreises (AK) Asyl den Weihnachtsbaum vor dem Flüchtlingsheim am Küvenkamp noch mit goldenen und violetten Kugeln, Zuckerstangen und blau-schimmernden Bären. „Das soll eine Überraschung für die Bewohner werden“, verrät Wolfgang Schneider vom AK Asyl. „Wenn es in der ganzen Stadt zur Adventszeit funkelt und glitzert, sollen auch unsere
Flüchtlinge an der besonderen Stimmung teilhaben können.“

Auch die Stadt Xanten hat sich der Kooperation angeschlossen. Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs stellten die Tannen auf. Insgesamt drei geschmückte Weihnachtsbäume zieren nun die Vorgärten an den Sammelunterkünften am Küvenkamp, an der Bahnhofstraße und Sonsbecker Straße. „Unser jährliches Weckmann-Essen im Evan musste coronabedingt ausfallen“, sagt Schneider. „Dennoch wollten wird das Jahr nicht ohne eine gemeinsame Aktion zu Ende gehen lassen.“ Die Tannenbaum-Aktion solle den Flüchtlingsheimbewohnern dabei nicht nur ein Stück deutscher Tradition näherbringen, so Flüchtlingsberaterin Heike Pullich-Stöffken. „Sie soll den Asylbewerbern auch zeigen, dass sie es Wert sind, in der Weihnachtszeit etwas Schönes zu erhalten.“

Für Bürgermeister Thomas Görtz ist da ein Weihnachtsbaum eine besonders passende Geste. „Das Weihnachtsfest ist ein Symbol der Gemeinschaft, des Zusammenhalts, der Liebe und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft“, erklärt Görtz. „Wo ist das wichtiger als in einer Flüchtlingsunterkunft – und zwar unabhängig von dem Glauben und der Herkunft der Menschen, die dort leben.“
(beaw)

Kooperation aus Xanten schmückt Weihnachtsbäume vor Flüchtlingsheimen (rp-online.de)


 

NIEDERRHEIN NACHRICHTEN, 02. Dezember 2020

 

NNO49_MI_XA.PDF (niederrhein-nachrichten.de)

Seite 12


 

Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen.

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus

Die Informationen werden laufend erweitert und aktualisiert.


Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Wesel informiert:

Auf folgender Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums können Sie Informationsblätter zum Coronavirus in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Türkisch und Russisch herunterladen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html#c17088

Die Übersetzungen sind durch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Soest finanziert worden.

Die Kommunalen Integrationszentren des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises haben in Abstimmung mit der Bundeszentrale für gesunheitliche Aufklärung (BZgA) ein von dort erstelltes Merkblatt zum Coronavirus in mehrere Sprachen übersetzen lassen.

Informationen in verschiedenen Sprachen

Hinweise_zum_Coronavirus_deutsch

Hinweise_zum_Coronavirus_arabisch - العربية

Hinweise_zum_Coronavirus_englisch - english

Hinweise_zum_Coronavirus_französisch - francais

Hinweise_zum_Coronavirus_türkisch - türkçe

Hinweise_zum_Coronavirus_russisch - русски

Hinweise_zum_Coronavirus_albanisch - shqiptar

Hinweise_zum_Coronavirus_serbisch - srpski

Hinweise_zum_Coronavirus_persisch - فارسی

Hinweise_zum_Coronavirus_rumänisch - română

 

 

 

RHEINISCHE POST, 25. September 2020

Caritasverband Moers-Xanten

Flüchtlingsberater legen erste Bilanz vor

Die Flüchtlingsunterkunft am Küvenkamp: In Xanten leben zurzeit 177 Menschen mit einem Aufenthalts- oder Duldungsstatus. 
Foto: Fischer, Armin

Zwischenfazit Der Caritasverband übernahm Anfang des Jahres die Aufgabe, Flüchtlinge in Xanten zu beraten. Nach den ersten acht Monaten legten die Mitarbeiterinnen einen Bericht über ihre Arbeit vor.

Wir suchen Sprachpaten

Der Stadt Xanten werden immer wieder Geflüchtete aus den aktuellen Krisengebieten zugewiesen.
Oft können sie nicht die deutsche Sprache und sind auf Hilfe angewiesen.

Neben den Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie und der Caritas engagieren sich die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl bei ihrer Integration.

Gesucht werden jetzt zwei Patinnen oder Paten, die mitmachen wollen.
Interessierte melden sich im Weltladen Xanten, Kurfürstenstraße 5 oder schreiben eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die neue Willkommens-Broschüre 2020/2021 für Flüchtlinge in Xanten ist erschienen.
Sie ist vom Arbeitskreis Asyl in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich
Soziales und Beratung der Stadt Xanten entstanden.

Diese Broschüre wurde durch den Kreis Wesel, das Ministerium für Schule und Bildung und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Sie enthält Informationen für Flüchtlinge, wie Kontakte im Xantener Rathaus, Beratungs-stellen, Ärzte, Schulen, Freizeitangebote und einige Einkaufsmöglichkeiten sowie interessante Internet Tipps. 
Aber es werden auch Themen angeschnitten wie Mülltrennung und was in Deutschland zu beachten ist. 

 

 

 

Hier kann die Broschüre heruntergeladen werden:

Willkommens-Broschüre für Flüchtlinge 2020/2021