Nach einem Artikel des Arbeitskreises Asyl in der NRZ,

in dem der Arbeitskreis neue Sprachpaten/patinnen anwerben möchte, hat sich eine Mitarbeiterin des WDR bei Barbara Hövel-Kleinpaß gemeldet.

Sie bat um Mitwirkung in einer kurzen Sequenz "Stadtspiel" in der aktuellen Stunde. Barbara Hövel-Kleinpaß hat natürlich zugesagt, da es weiterhin wichtig ist darauf hinzuweisen, dass die zu uns Geflüchteten immer noch große Unterstützung in Sprache und Alltag benötigen und die Aufgaben von Sprachpaten/patinnen gerade auch durch die komplizierte deutsche Bürokratie nicht abgenommen haben.

Am 11.Dezember zwischen 18.45 und 19.30 Uhr

ist sie in der aktuellen Stunde als Vertreterin aller Xantener Sprachpaten/patinnen im WDR

gemeinsam mit 3 Geflüchteten auf Sendung.


 

 

Ohne deutsche Sprachkenntnisse geht nichts

Aus Eritrea, Somalia, dem Irak und anderen Krisengebieten kommen immer wieder im Rahmen der Familienzusammenführung oder durch landesweite Umverteilung Flüchtlinge nach Xanten. Sie werden von den Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie betreut. Ehrenamtlich tätige Männer und Frauen des Xantener Arbeitskreises Asyl unterstützen sie dabei. „Aber“, so betont Gisela Schulte-Lindhorst, eine der vielen Sprachpatinnen, die sich im Arbeitskreis engagiert, „die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt, denn in einem fremden Land ohne Sprachkenntnisse und ohne ein sich entwickelndes Zugehörigkeitsgefühl kann Integration nicht gelingen“.

 

Hinzu kommt, dass Mütter mit Kleinkindern keine Möglichkeit haben, regelmäßig einen Sprachkurs zu besuchen, selbst wenn sie als Flüchtlinge bereits anerkannt sind. Kein offizieller Sprachkurs bietet in der Region eine Kinderbetreuung an. „Hier sind wir als Arbeitskreis Asyl aktiv geworden,“ so Barbara Kleinpaß, Mitglied im Arbeitskreises. „Seit 2017 bieten wir gerade für diese Frauen und Mütter vorrangig Sprachkurse mit Kinderbetreuung an. Dabei können wir auch auf Zuschüsse aus dem Landesprogramm KOMM-AN NRW 2018 bauen, so dass mehrmals in der Woche vormittags ein dreistündiger Sprachunterricht mit Kinderbetreuung stattfindet“.

 

Es werden für zugezogene Familien dringend brauchbare Pfannen, Töpfe (vor allem große) und Geschirr benötigt.

Wer solche Dinge übrig hat und spenden möchte, kann diese gerne während der Sprechzeiten bei den Flüchtlingsberaterinnen am Küvenkamp 2 abgeben.

Vielen herzlichen Dank

Sprechzeiten der Flüchtlingsberatung:

montags bis freitags von 8.00 - 11.00 Uhr
mittwochs von 14.00 - 15.00 Uhr
außerhalb der Öffnungszeiten nach Terminabsprache
unter 0172 - 312 32 88